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Windenergie - ein Beispiel
von Repower
Aktuelle Situation
Die wichtigsten Energie- und Rohstoffquellen unserer Zeit sind Erdöl,
Erdgas, sowie Stein- und Braunkohle. All diese zählen zur Gruppe
der fossilen Brennstoffe. Sie werden in tausenden Dampfkraftwerken
und ca. 800 Millionen Fahrzeugen auf unserer Erde verbrannt, um
die Energie zu erzeugen, die uns Wachstum und somit weiteren Wohlstand
verspricht. Insbesondere in den letzten paar Jahren kamen vermehrt
Meinungsverschiedenheiten zu dieser Art von Energiegewinnung auf.
Der Treibhauseffekt ist in aller Munde und selbst Grundschulkinder
wissen, dass durch die Verbrennung von fossilen Rohstoffen Kohlenstoffdioxid
entsteht und dieses zur Erwärmung der Erde und zu einem drastischen
Klimawandel führt. Diese Erkenntnis ist nicht mehr zu vernachlässigen.
Politik und Wirtschaft versuchen schon seit geraumer Zeit diesem
mit verschiedenen Methoden und Gesetzen entgegenzuwirken. Die Windenergiegewinnung
ist einer der größten Märkte die sich daraus gebildet
haben. In diesem Referat soll eine neue Generation von Windkraftanlagen,
die es mit den bisherigen Energiequellen besser aufnehmen kann,
näher gebracht werden.
REpower Systems AG
REpower gehört zu den führenden Unternehmen der Windenergiebranche
und definiert sich selbst als Technologieunternehmen, dessen Handeln
maßgeblich von wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialer
Verträglichkeit und ökologischer Verantwortung geprägt
ist. REpower wurde im Jahr 2001 gegründet und bereits ein Jahr
später an der Börse notiert. Der Unternehmenssitz befindet
sich in der Hansestadt Hamburg. Produktions- und Entwicklungszentren
sind ebenso im norddeutschen Raum angesiedelt. Das Unternehmen konzentriert
sich auf die Entwicklung, Produktion und Installation von Multi-Megawatt-Anlagen.
Das heutige Produktportfolio umfasst Windenergieanlagentypen mit
Nennleistungen zwischen 1,5 und 5 Megawatt. Man kann heute auf gewonnene
Erfahrungen von mehr als 1.400 Windenergieanlagen in mehr als ein
Dutzend Ländern der Welt zurückgreifen. Mit der 5-Megawatt-Anlage
REpower 5M, mit 5 Megawatt Nennleistung und 126,5 Metern Rotordurchmesser
eine der größten Windenergieanlagen der Welt, hat REpower
konsequent sein Anlagenportfolio in der Multimegawatt-Klasse erweitert.
Der Prototyp dieser Anlage, die vor allem in Offshore-Windparks
eingesetzt werden wird, wurde im Herbst 2004 am Standort Brunsbüttel,
Schleswig-Holstein (ca. 90 Kilometer nordwestlich von Hamburg),
errichtet.
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5M
Die REpower 5M, mit einer Nennleistung von 5 Megawatt und einem
Rotordurchmesser von 126 Metern ist die größte und Leistungsfähigste
Windenergieanlage der Welt. In diesen Dimensionen setzt sie neue
Maßstäbe in der Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen.
In vorgesehenen Offshore-Windparks, auch in der Nordsee bei Hamburg,
können diese Anlagen mit dem Leistungsniveau konventionaler
Kraftwerke leicht mithalten. Nach mehreren Jahren Entwicklung stehen
zurzeit schon vier Anlagen (2 Cuxhaven, 1 Brunsbüttel und 1
Schottland). Dank ihrem modularen Aufbau und ihrer logistischen
Handhabbarkeit ist die 5M sowohl Offshore als auch Onshore einsetzbar.
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Die 5M in Arbeit
Bevor die Windkraftanlage als Stromerzeuger tätig werden kann,
muss sich die Anlage erst in den Wind drehen. Für die Bestimmung
der Windrichtung gibt es bei der 5M zwei elektronische Windfahnen
auf dem Maschinenhaus. Diese geben ihre Informationen an den im Maschinenhaus
befindlichen Umrichter weiter. Vom Umrichter kommt der Befehl an den
Azimut. Die 5M benötigt 8 Getriebemotoren, um den Drehkranz mit
dem Maschinenhaus und den Rotoren in den Wind zu positionieren. Das
Pitchsystem befindet sich direkt an der Rotornabe und verändert
die Winkeleinstellungen der Rotorblätter. Diese Befehle kommen
wiederum vom Umrichter, welcher das Gehirn der Anlage
darstellt. Der Umrichter beobachtet und kontrolliert alles, (z.B.
die Getriebetemperatur, Drehzahlen, etc.). Ist die Anlage außer
Betrieb, stehen die Blätter im 90° Winkel. Weichen zum Beispiel
die Winkeleinstellungen eines Blattes mehr als 1° von den anderen
beiden ab, schaltet die Maschine automatisch ab. Bei Kosten im zweistelligen
Millionen Bereich, möchte man jeglichen Komplikationen aus dem
Wege gehen.
Hat sich die Anlage in die richtige Position gedreht, trifft die kinetische
Energie Wind auf die Rotorblätter und versetzt
diese in Bewegung. |
Technische Daten
Nennleistung: 5.000 kW -> ca. 17Mio KWh pro Jahr! ? ca. 5.000 Haushalte
Einschaltgeschwindigkeit:
3,5 m/s
Nennwindgeschwindigkeit:
13 m/s
Abschaltgeschwindigkeit
Offshore-Anlage: 30 m/s
Onshore-Anlage: 25 m/s
Turmhöhe: 120 m
Rotorblattlänge: 61,5 m
Rotordurchmesser: 126 m
Rotorfläche: 12.469 m² (Fußballfeld: 7.350 m²)
Rotormasse: 120 t
Gondelmaße: 12 m * 6 m * 6m
Gondelmasse (ohne Rotor): 290 t
Airbus A380 wiegt ca. 360 t
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Ab einer Windgeschwindigkeit von 3,5
m/s geht die Anlage in Betrieb. Die Rotorblätter wandeln ihre
Energie in die Bewegung einer Rotorwelle um. Diese Bewegung wird
mit einer ersten langsamen Welle ins Getriebe gelenkt und dort auf
zwei Planetenstufen und eine Stirnradstufe umgewandelt. Im Getriebe
sind Zahnräder so auf den Wellen angebracht, dass ihre Zähne
ineinander greifen und so die Drehbewegung des einen Zahnrades auf
das andere übertragen. Die Drehzahl kann erhöht oder auch
verringert werden.
Hinter dem Getriebe ist die Haltebremse positioniert. Sie kommt
zum Einsatz, sobald irgendwelche unerwünschten Vorkommnisse
auftreten und der Rotor sofort gestoppt werden muss (auch hier gilt:
Vorsicht ist besser als Nachsicht). Sollten doch einmal Ersatzteile
benötigt werden, können diese vom eigenen Kran hinaufbefördert
werden. Nach der Bremse folgt eine schnelle Welle, welche in den
Generator geht. Im Generator wird die mechanische Leistung in elektrische
Leistung umgewandelt. Die mechanische Leistung wird dem Generator
in Form der Drehung der Welle zugeführt. Der Rotor wird im
inneren des Generators gegenüber dem feststehenden Gehäuse
gedreht. Durch das vom Rotor erzeugte umlaufende magnetische Gleichfeld,
wird in den Leitern bzw. Leiterwicklungen des Gehäuses elektrische
Spannung induziert. Vom Generator gehen Leistungskabel in den Trafo,
wo die Spannungen reguliert werden. Von dort führen sie den
Turm hinunter in einen weiteren Umrichter und danach in Niederspannungsschaltanlagen.
Von hier aus gehen sie ins nächst gelegene Umspannwerk.
Vorteile und Nachteile der Windkraft(Anlagen)
Vorteile
- Wind steht unerschöpflich zur Verfügung
- Windkraft verringert die Importabhängigkeit und stärkt
die Regionalwirtschaft
- Die Nutzung erfolgt ohne Freisetzung von Schadstoffen
- Es müssen keine Kriege zur Erhaltung der Versorgungssicherheit
geführt werden
Nachteile
- Wind ist keine zuverlässige Energiequelle
- Wind lässt sich nicht speichern ? Strom muss sofort transportiert
werden
- Lärmbelastung der Anwohner
- Verschandelung der Landschaft
- Vögel könnten in die Rotoren fliegen
- Bei Offshore-Parks Probleme mit der Schifffahrt
- Kosten im Vergleich zum Nutzen extrem hoch
Quellen:
http://www.wasistwas.de/technik
http://www.bmu.de
http://de.wikipedia.org
http://www.school-scout.de/
http://www.google.de/
http://www.repower.de/
http://www.repower5m.de/index_flash.htm
http://mapquest.de/mq/home.do
http://www.offshore-wind.de/
http://www.tauernwind.com/
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