Klima und Wirtschaft

Eine sehr gute Übersicht über die Tendenzen auf dem Arbietsmarkt, die durch die Klimaänderungen und den Bedarf an Erneuerbaren Energien verursacht werden, finden sich unter den Seiten der HAW Hamburg -Arbeitsmarktstudie-

Der Bedar an fachlich-technischer Qualifikation nimmt erheblich zu. Für die Erstausbildung wird deshalb ein System von Zusatzqualifikationen vorgeschlagen.

Insgesamt wird sich nach den Schätzungen der Befragten der Bedarf an Fachkräften in den nächsten Jahren bis 2030 ca. um das 6-fache erhöhen.

 

Quelle: Arbeitsmarktstudie der HAW

Es lohnt sich also, eine technische Ausbildung oder ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu beginnen!

Insbesonder in Hamburg haben die Veranstaltungen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), die unter dem Namen "Runder Tisch" laufen, gezeigt, dass auch in den kaufmännischen Ausbildunegn ein Bedarf an Zusatzquaiofikationen besteht. Hamburger Unternehmen der Solarwirtschaft drängen seit längerer Zeit darauf, dass auch Bürokaufleute etwas über Erneuerbare Energien wissen, weil sie sonst nicht kompetent mit den Kunden reden können.

Die Universität Leipzig hat die Bedarfe zum Anlass genommen, eine Zusatzqualifikation Energie und Wasserwirtschaft zu entwickeln. Mehr Informationen

Die Hamburger duale Ausbildung ist also gefordert, auf die neuen Herausforderungen zu reagieren.

In Kurzform

Aktuelle Studien und Statistiken zeigen, dass die verabschiedeten Gesetze zur Förderung erneuerbarer Energien erhebliche Beschäftigungseffekte bewirkt haben. Die Bundesregierung hat dazu verschiedene weitere Studien in Auftrag gegeben, um die Nettoeffekte zu kalkulieren. Ergebnisse sind z.B. bei Institut für Arbietsmarkt- und Berufsforschung zu erhalten.

Es lohnt sich also gerade für junge Leute, bei ihrer Berufsorientierung auch diese Richtung in den Blick zu nehmen.

Die Beudeutung ist auch daran abzulesen, dass es eine ständig steigende Zahl von Ausbildungen von unterschiedlicher Dauer und Qualität gibt, die sich mit erneuerbaren Energien befasst.

Im folgenden ist eine kleine Liste zusammengestellt, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Fachkraft Photovoltaik

Fachkraft Solarfachberater

 

Handwerker, Ingenieure, Architekten

je nach Voraussetzungen dauern solche Fortbildungen zwischen 3 und 5 Tagen

 

Solar Handwerker Eine Handwerker-Fortbildung von ca. 4 Tagen
Erneuerbare Energien Fortbildung über 28 Tage
Fachberater Vertrieb für erneuerbare Energien ca. 5-6 Monate
Energieberater

Architekten, Bauingenieure, Elektrofachkräfte
ca. 200 Stunden Fortbildung

Energiemanager Führungskräfte in Unternehmen erhalten eine Fortbildung über 140 Stunden

Aus der Übersicht wird deutlich, dass die Entwicklung bei privaten Haushalten udn bei den Unternehmen zunehmend spezialisiertes Wissen erfordert, dass über Aus-, Fortbildungen oder über spezielle Zusatzqualifikationen erworben werden kann.