Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
Ein erster Schritt zur Verringerung der Treibhausgasemissionen
ist die Verbesserung der Energieeffizienz, also die Erhöhung
des Wirkungsgrades der verwendeten Technologien.
Außerdem kann die Nutzung erneuerbarer Energien wesentlich
zu einer Senkung der Treibhausgase beitragen. Darüber hinaus
sinkt mit dieser Nutzung auch die Abhängigkeit von fossilen
Energieträgern.
Die Europäische Kommission hat mehrere Richtlinien für
Gebäude, Energiedienstleistungen und Haushaltsgeräte herausgegeben.
Zusammen mit einem Aktionsplan, der allerdings auf Freiwilligkeit
beruht, soll erreicht werden, dass die Energieeffizienz jährlich
um 1% zunimmt.
Die EU hat als Wunschziel (Freiwilligkeit!), den Anteil Erneuerbarer
Energien an der Stromproduktion auf 21% bis 2010 zu steigern.
Im Bereich der Biokraftstoffe soll der Anteil auf 5,75% bis 2010
gesteigert werden (vgl. Referat zu Biokraftstoffen auf diesen Seiten).
Die Förderung der Biokraftstoffe ist allerdings nicht unumstritten,
da befürchtet wird, dass die Ausweitung der Produktion zur
Reduzierung landwirtschaftlicher Nutzflächen und damit zur
Verschärfung der Ernährungsproblematik in der Welt führen
könnte.
Einig ist man sich darüber, dass eine nachhaltige Verbesserung
der Situation in erster Linie durch die Zuweisung von Forschungsmitteln
erreicht werden kann. Regulatorische Maßnahmen können
nur Hilfsmittel sein, neue Technologien in die Breite zu tragen.
Geplante Maßnahmen
Eine der geplanten Maßnahmen wird darin bestehen, ein System
der Förderung von Demonstrationskraftwerken zu entwickeln,
in denen neue Technologien in großem Maßstab erprobt
werden.
Der Europäische Rat wird außerdem einen „Strategieplan
für Energietechnologie“ verabschieden.
Förderung der Ziele durch Projektmittel
Die EU setzt neben den beschriebenen Ansätzen auf die Vergabe
von Projektmitteln, die zur Neuentwicklung und zur effizienten Organisation
der Energieversorgung dienen. Merh Informationen finden sich auf
http://ec.europa.eu/energy/intelligent/
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