ProjektablaufZum Projektstart wurden in allen Projektschulen die Teams festgelegt.
Nach Rücksprache mit den Schulleitungen erfolgte die organisatorische
Absicherung der geplanten Projektarbeit in den Partnerschulen. Dazu bedurfte
es der Einrichtung bzw. Zuordnung spezieller Kursangebote, die eine arbeitsteilige
Bearbeitung der Projektinhalte ermöglichen. In Hamburg kooperieren
die Wahlpflichtkurse Technologie der Berufsschule mit den Klassen der
Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation Datenverarbeitung. In Sibiu übernehmen die eingebundenen Klassen sowohl die inhaltliche
Arbeit wie auch die Umsetzung in der Datenverarbeitung, da die Fachinhalte
dies zulassen. In den Kursen/Klassen wurde die Projektarbeit mit einem Kick-off begonnen, in dem die Gründung der virtuellen Firma als Zielrichtung vorgestellt wurde. Die Klassen haben danach Projektteams eingerichtet, die die verschiedenen Aufgaben vom Management bis zu den Fragen der technischen Inhalte zu erneuerbaren Energien bearbeiteten. Zu den Inhalten gehörten Marktforschung, Konkurrenzanalysen, Bestimmung
der Zielgruppen, Entwicklung eines Organisationskonzeptes, Aufbereitung
der Inhalte zu erneuerbaren Energien, Entwicklung spezieller Service-Angebote
für die Zielgruppen, Entwicklung einer Website. Vom 4.10. – 6.10.2006 fand in Hamburg das erste Projekttreffen
statt, auf dem die Organisation des Projektes und die strategische Ausrichtung
der Firma Energy-Consultancy.eu diskutiert wurden. Eine Kooperationsplattform
im Internet wurde durch die Schankreye eingerichtet und die Nutzung den
anderen Projektpartnern vorgestellt. Die bisherigen Ergebnisse der Schülerarbeiten
wurden den Partnern durch zwei Auszubildende auf Englisch präsentiert.
Zu dem Treffen wurde als assoziierter Partner die Berufliche Schule Niendorf
eingeladen, die in Zukunft mit der Berufsschule Schlankreye kooperieren
wird. Die Lehrer/-innen stimmten noch einmal die methodische Integration in
die Schulorganisation ab, die im Projekt evaluiert werden soll. An den Partnerschulen wurden Recherchen durchgeführt, die sich mit der Marktsituation sowie der Nutzung erneuerbarer Energien in den Unternehmen und Haushalten beschäftigten. Außerdem wurden Befragungen zum Beratungsbedarf bei den verschiedenen Zielgruppen durchgeführt.
Sibiu untersuchte speziell die Solarenergie, die in Rumänien neu eingeführt werden soll. Die beteiligten Lehrer haben intensive Recherchen betrieben und Konferenzen besucht, um das für Rumänien völlig neue Thema der Solarenergie aufzubereiten. Die Schüler entwickelten Materialien zu erneuerbaren Energien im PDF-Format und stellten diese in Rumänisch und Englisch zur Verfügung. In Hamburg wurde eine spezielle Projekterweiterung mit externen Partnern
entwickelt. Es soll eine reale Juniorfirma aufgebaut werden, die das Energiesparprogramm
Fifty-Fifty, das zur Zeit nur in Schulen angeboten wird, auf alle 800
Kindertagesstätten der Hansestadt erweitert. Die Schüler haben eine Entwurfsfassung für die Website erstellt,
die von den Schülern in Riihimäki weiter bearbeitet und perfektioniert
wurde. Die endgültige Fassung des Designs und des Aufbaus der Website
wurde den anderen Partnern zur Verfügung gestellt. Vom 1.3.-4.3.07 fand in Riihimäki ein Projekttreffen mit Hamburg
statt, auf dem die Integration des Projekts in die Schulorganisation,
die bisherigen Erfahrungen und die weiteren Schritte diskutiert wurden.
Außerdem wurde diskutiert, ob und wie die Projektausweitung in Hamburg,
die die Kindertagesstätten als Zielgruppe betrifft, in Riihimäki
ebenfalls eingeführt werden könnte. Da Sibiu eine andere Form der Integration in die Schulorganisation umsetzt,
wurde die Diskussion mit den dortigen Partnern auf das geplante Treffen
in Rumänien verschoben. Mit einem Vertreter der finnischen Organisation ECO-ONE, die sich mit
Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement, wurde diskutiert, wie eine Verbreitung
der Inhalte der virtuellen Firma aussehen kann. Joint Activity Report 2007 read more...Weitere Planungen im Überblick
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